Warnung vor illegalen Automaten

In Oberösterreich wird gegen illegale Spielautomaten hart durchgegriffen. Im Jahr 2017 wurden bis Ende April fast 500 Geräte beschlagnahmt. Trotzdem stellt die Glücksspiel-Mafia in manchen Gasthäusern und Bars aufs Neue ihre verbotenen Automaten auf. Wir warnen davor, an solchen Automaten zu spielen! Es gibt oft keine Höchsteinsatzgrenze, daher kann es auch zu großen Verlusten kommen. Auch über die Auszahlungsquote ist nichts bekannt. Oft sind illegale Automaten auch manipuliert und nach einer euphorisierenden „Glückssträhne“ kommt eine Serie von Verlusten. Darüber hinaus hinterziehen die Betreiber Steuern und schaden somit der Allgemeinheit!

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illegale Automaten beschlagnahmt
Bis Mai 2017

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Harmloses Vergnügen?

Spiele und Wetten um Geld sorgen für Nervenkitzel und – wenn man gewinnt – für einen kräftigen Euphorie-Schub. Spielen ist also spannend, gewinnen macht Spaß. Viele Menschen genießen hin und wieder den Kick, den sie bei einer Poker-Runde erleben, bei einer Fußballwette oder an einem Abend im Casino. Für die meisten ist Spielen ein harmloses Vergnügen. Gefährlich wird es aber für diejenigen, die den Nervenkitzel öfter und öfter suchen, die um immer größere Beträge spielen.

Spielsucht erkennen

Wer regelmäßig und mit Vorfreude an‘s Spielen denkt, wer besonders siegessicher ist, wer um immer größere Beträge spielt, ist auf dem Weg in ein Suchtproblem. Und wer sich vormacht, er würde seine Verluste mit Gewinnen abdecken, wer Familie und Arbeit vernachlässigt, wer Schulden macht, um das Spielen zu finanzieren, steckt schon tief in der Spielsucht drinnen. Oft führt die Sucht dann zu Verlust von Familie, Freunden und Arbeitsplatz, zu Überschuldung, Verzweiflung und Depressionen.

Das größte Suchtpotenzial haben Spielautomaten.

Landesrat Elmar Podgorschek hat deshalb illegal aufgestellten Automaten den Kampf angesagt.

 

Wer ist gefährdet?

Besonders gefährdet sind junge Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren, Arbeitslose und Geringverdiener. Die Veranlagung zu Spielsucht – Personen, deren Eltern  oder Geschwister ein problematisches Spielverhalten aufweisen, müssen also besonders aufpassen. Für sie ist das Risiko, dass Spielen zu Sucht wird, nämlich 20-30 mal höher als für den Bevölkerungsdurchschnitt.

Detaillierte Informationen zu Glücksspiel, Infos und Risiken finden Sie in der von Land OÖ und pro meinte gemeinsam herausgegeben Broschüre. Mehr…